Tierschutzverein Wasgau e.V.

Tierfreunde helfen Nutztieren

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Kommen die Helfer nicht zu den Tieren, dann gehen die Tiere eben zu den Helfern - ein neuer gangbarer Weg für den TSV Wasgau e.V.?

Hier ein Zitat aus einer E-Mail des Schriftführers Bernhard Glässgen vom 26.06.2019 an den 1. Vorsitzenden: "Hallo Rainer, wir, die aktiven Helfer des Gnadenhofes, haben uns gestern getroffen. Mit dem Restpersonal können wir den Gnadenhof nicht mehr ordnungsgemäß führen. Wir können morgens an mehreren Tagen nicht mehr füttern, keiner von uns hat Tagesfreizeit. Wenn ein Tier krank wird, wäre es alleine bis abends, das können wir nicht verantworten. Der Betrieb wird im Moment von Karin geführt, sie hat jedoch  nur bis zum 30. Juli frei, dann geht nichts mehr. Wir sind uns einig, dass die Tiere abgegeben werden müssen, und zwar schnell. Wir wissen, dass Du viel für den Gnadenhof geleistet hast, wir allerdings auch. Es tut uns leid, es war jedoch nicht alles umsonst, 3 Jahre konnten wir es leisten, mit oftmals guten Ergebnissen ..."

Die daraus resultierende Konsequenz war die bisherige Teilverlegung unserer Tiere auf andere Gnadenhöfe, auf denen die Versorgung der Tiere sichergestellt ist. Das war unsere Pflicht.

Was aber, wenn wir aus der Pflicht eine Kür machen? Ein neuer gangbarer Weg für den Tierschutzverein Wasgau e. V.? Die dem Verein anvertrauten Tiere werden unter der dauerhaften Aufsicht und Fürsorge des Vereins auf anderen Gnadenhöfen betreut, die ausreichend Helfer zur Verfügung haben. Das wäre ein ganz neuer Weg, über den es nachzudenken gilt. Entscheiden kann so etwas aber nicht der Vorstand, sondern nur die Mitgliederversammlung.

Aber man darf ja mal laut nachdenken ...

Der Verein betreut zurzeit 25 Tiere. Diese stehen entweder auf dem Gnadenhof selbst oder werden in externen Pflegestellen betreut. Da wir über keine eigenen Einnahmequellen verfügen, sind wir nach wie vor auf Spenden zum Wohle unserer Tiere angewiesen.

Wer den Tieren helfen möchte, kann gerne auf dem Gnadenhof bei der Pflege der Schafe und Ziegen mithelfen oder uns eine Spende zukommen lassen. Wir freuen uns über jeden Euro.

Die Tiere werden es Ihnen danken.

Sven der Schäfer war heute am Sonntag mit seinem Bruder auf dem Gnadenhof und hat die Klauen aller Schafe und Ziegen geschnitten. Gleichzeitig wurde entwurmt und alle verlorengegangenen Ohrmarken ersetzt. In etwa zweieinhalb Stunden war alles vollbracht.

Den beiden gilt unser ganz besonderer Dank für die wirklich äußerst professionelle Hilfe. Jetzt kann der Winter kommen.

Nachdem zwei Mitglieder mitsamt Familienanhang als Helfer ausgeschieden und den Verein verlassen hatten, wurde die personelle Situation für die Tierpflege auf unserem Gnadenhof schwierig. Der Vereinsvorstand hatte zuvor auf eine konsequente tierschutz- und artgerechten Pflege der Tiere bestanden, dem sich die ausgeschiedenen Mitglieder offenbar nicht anschließen wollten oder konnten. Die Verbringung unserer Rinder und der Soays auf andere Gnadenhöfe verschaffte uns in einem ersten Schritt Luft. Zurzeit prüfen wir, ob wir die durch die verbliebenen Schafe und Ziegen bedingte Arbeitsbelastung verkraften können. Momentan scheint das noch zu gelingen, aber im Winter, wenn alle Tiere in den Ställen sind, wird es ganz sicher schwieriger. Wir suchen daher nach wie vor dringend Helfer, die uns zumindest einmal pro Woche zur Hand gehen können. Erfahrungen mit Schafen und Ziegen brauchen Interessenten nicht mitzubringen, denn wir lernen sie gerne an.

Angesichts der sich abzeichnenden Schwierigkeiten hatte die kommissarische zweite Vorsitzende ihr Amt niedergelegt, stand dem Verein in der Tierpflege aber nach wie vor tatkräftig zur Seite, wofür ihr unser aller Dank gebührt.

In dieser Situation ist jetzt Julia Garau eingesprungen und wurde mittlerweile vom Vorstand in das Amt der 2. Vorsitzenden gewählt. Hier wird sie bis zur nächsten Mitgliederversammlung zunächst kommissarisch tätig sein. Sie tritt für eine konsequente tierschutz- und artgerechte Tierpflege ein, was Hoffnung für die Zukunft macht. Der so verstärkte Vorstand versucht nun, neue Helfer, die diesen Gedanken mittragen, zu akquirieren. Einfach ist das nun wahrlich nicht; die Helfer müssen mobil sein, da der Gnadenhof etwas abseits von Dahn liegt.

Wir hoffen sehr, dass sich ein paar Helfer melden, die sich die Arbeit mit Schafen und Ziegen vorstellen können. Dann nämlich wäre der Fortbestand des Gnadenhofs bis auf Weiteres garantiert.

Nur Mut, auch wenn Sie bisher keine Erfahrung im Umgang mit Nutztieren sammeln konnten. Wir weisen Sie gerne ein, sodass Sie nachher sogar Spaß an der Sache haben werden. Der Gnadenhof ist ein Ort der Ruhe, an dem Sie vom Alltagsstress entspannen können. Und die Tiere werden es Ihnen danken!

 

Heute haben wir unsere drei Rinder und vier Soay-Schafe auf andere Gnadenhöfe verlegt. Es war ein schmerzlicher Abschied, aber er war unumgänglich geworden, nachdem keine ausreichende Anzahl an Helfern mehr zur Verfügung stand. Die Tiere sind wohlbehalten an ihrem Ziel angekommen.

Wir werden für diese Tiere nach wie vor da sein und sie über uns zukommende Spenden auch weiterhin versorgen. Nur stehen sie jetzt eben auf anderen Höfen.

Nach dem Bekanntwerden von personellen Engpässen auf dem Gnadenhof treffen zunehmend Anfragen der Presse als auch um das Tierwohl besorgter Bürger ein.

Um es gleich vorweg zu sagen - bitte keine unnötigen Sorgen, die Tiere sind bis auf Weiteres bestens versorgt. Die Finanzen stimmen, die erforderliche Infrastruktur ist vorhanden und sowohl die Ernährung als auch die tierärztliche Versorgung können im vollen Umfang gewährleistet werden.

Uns fehlen lediglich aktive Helfer auf dem Gnadenhof, welche einen Teil des täglichen Arbeitsaufwands übernehmen können: Füttern, Wasser nachfüllen, Ausmisten, Kontrollgänge durchführen.

Die eigentlichen Probleme werden wir im Winter bekommen, wenn die Ställe engmaschig ausgemistet werden müssen. Momentan sind die Tiere auf der Sommerweide. Da stellt sich die Situation wesentlich entspannter dar. Gleichwohl ist die Last für die aktiven Helfer momentan sehr hoch. Wir haben im Vereinsvorstand beschlossen, dass wir die Tiere auf andere Höfe auslagern, bevor es ihnen an irgendetwas ermangelt.

Wir benötigen daher dringend helfende Hände, damit die Tiere auf unserem Gnadenhof verbleiben können ...

Es wird eng auf dem Gnadenhof in Dahn.

Drei bis vier Stunden tierpflegerische Arbeiten fallen täglich auf dem Hof an, wovon momentan nur etwa ein bis zwei Stunden tatsächlich geleistet werden können. Woran liegt das? Nun, alle aktiven Helfer sind berufstätig und opfern einen Teil ihrer Freizeit für die ehrenamtliche Tätigkeit. Es ermangelt ihnen an tierpflegerischer Erfahrung, was den Helfern die Arbeit natürlich noch erschwert. Gleichzeitig haben wir keinen ausgebildeten Tierpfleger oder zumindest ein in der Nutztierpflege erfahrenes Mitglied vor Ort, um die ehrenamtlichen Helfern adäquat anzuleiten und bei der Arbeit zu unterstützen.

Sollte es uns nicht gelingen, umgehend einen ehrenamtlich tätigen Tierpfleger für die Mithilfe auf unserem Hof zu begeistern, so müssen wir unsere Tiere auf andere Gnadenhöfe umsiedeln, ganz so, wie das bereits vor längerer Zeit mit unseren Pferden geschehen ist. Das ist sehr betrüblich, da wir mit dem Neubeginn am 03.10.2016 hoffnungsvoll in die Zukunft gestartet sind. Zunächst lief es auch von Monat zu Monat besser. Und nun werden wir von der bitteren Realität eingeholt ...

Wer uns helfen kann und will, möge sich bitte umgehend bei uns melden. Vielen Dank!

Ein tragendes Element unserer Öffentlichkeitsarbeit wird es zukünftig sein, Kindern den Kontakt zu sogenannten Nutztieren zu ermöglichen. Die Kinder sollen dabei den respekvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen lernen.

Heute hatten wir Besuch von Kindern und Erzieherinnen des Waldkindergartens Dahn, die von unserem Mitglied Bernhard Gläßgen (Forstwirt) auf dem Gnadenhof herzlich begrüßt wurden. Er konnte ihnen viel über das Leben der Tiere und deren Fressgewohnheiten (sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzen) erzählen.

Die Kinder waren begeistert und dankten es Bernhard mit leuchtenden Kinderaugen. Sie wollen bald wiederkommen.

Gerne liebe Kinder, ihr seid uns jederzeit herzlich willkommen!

In diesem Jahr gibt es leider kein vorweihnachtliches Sponsoring mehr. Unser Sponsor aus den Vorjahren hatte bereits im letzten Jahr das Ende seiner Aktionen angekündigt.

Wer das nicht geglaubt und in diesem Jahr auf eine Neuauflage gesetzt hat, sieht sich nun enttäuscht.

Wir hoffen dennoch, dass wir auch in diesem Jahr wieder besonders viele Spenden in der Vorweihnachtszeit erhalten werden. Von diesen Spenden profitieren unsere Tiere dann ein ganzes Jahr lang.

Wir sagen Ihnen vorab an dieser Stelle schon einmal ganz lieben Dank.

Ihr

Tierschutzverein Wasgau e.V.

Nach vielen Stunden Arbeit ist er nun endlich fertig, unser Tombola-Kalender 2019. Am Montag, den 19.11.2018 wird er auf die Verkaufsstellen verteilt, wo dann am Folgetag der Verkauf startet. Einzelheiten zum Kalender und dessen Verkauf können Sie unter dem Menüpunkt "Tombola-Kalender" nachlesen. Einen großen Dank an alle, die sich für die Erstellung des Kalenders regelrecht aufgeopfert haben. Das war wirklich harte Arbeit. Aber Achtung! Die Auflage beträgt 300 Stück und wird nicht erweitert. Wenn Sie also einen Kalender ergattern wollen, sollten Sie sich nicht zu viel Zeit lassen ...

Arbeitsergebnis

Michael Stumpf, unser zweiter Vorsitzender und langjähriger Leiter des Gnadenhofs Dahn hat sich heute aus persönlichen Gründen aus der aktiven Vereinsarbeit zurückgezogen. Er betont ausdrücklich, dass seine Entscheidung nichts mit dem Verein zu tun habe, sondern rein privat motiviert sei. Alle unsere Versuche, Michael wieder ins Boot zu holen, sind bisher leider gescheitert. Wir bedauern die Entscheidung von Michael sehr, respektieren diese aber selbstverständlich.

Danke Michael für Deine langjährigen treuen Dienste im Verein und an den Tieren. Wir haben die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass Du eines Tages wieder bei uns anklopfst.

Für dieses Jahr haben wir uns zu Weihnachten etwas Besonderes einfallen lassen. Wir veranstalten eine Tombola der besonderen Art zugunsten unserer Tiere.

Zu diesem Zweck haben wir einen Kalender 2019 mit Bildern unserer Tiere entworfen, wobei sich auf der Rückseite jedes Monatsblatts ein Rubbelfeld befindet. Dieses Rubbelfeld kann man mit einer Münze freirubbeln und bringt dabei eine Nummer zum Vorschein, die im betreffenden Monat einen Preis ausweisen kann, den uns örtlich ansässige Geschäfte großzügig zur Verfügung gestellt haben.

Welche Tombola-Preise uns zur Verfügung gestellt wurden, erfahren Sie kurz vor Verkaufsstart etwa Mitte November auf unseren Seiten, denn noch sammeln wir attraktive Preise ein.

Der Preis des Kalenders wird bei € 15.- für den guten Zweck liegen. Es gibt aber Staffelpreise bei Abnahme größerer Mengen. Viele schöne Preise winken - also abwarten und überraschen lassen. Der Kalender eignet sich übrigens auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

Auf unseren Seiten können Sie dann ab Januar 2019 monatlich nachlesen, ob und was Sie ggf. gewonnen haben. Die Preise können Sie unter Vorlage des Kalenders oder des Monats-Kalenderblatts in dem jeweiligen Geschäft abholen. Letzter Abholtermin ist immer der Letzte des Gewinnmonats plus sechs Monate. Beachten Sie dazu bitte unsere AGB, die Sie unter dem Menüpunkt "Tombola-Kalender" einsehen können. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß und viel Glück wünschen Ihnen die Menschen und Tiere vom Gnadenhof Dahn schon jetzt.

 "Wolf reißt mehr als 30 Schafe in Bad Wildbad" so konnte man es am 30.04.2018 in vielen Medien nachlesen. Die veröffentlichten Bilder waren in der Tat schockierend. Weit weg von Dahn? Mitnichten! Luftlinie sind das gerade mal 90 km. In spätestens zehn Tagen könnte der Wolf in Dahn sein. Könnte? Vor etwa einem Jahr hat ein Jäger in Niederschlettenbach einen Wolf gesichtet. Im August 2017 wurde ein Reh in Ludwigswinkel nachweislich von einem Wolf gerissen. Sie sind also schon da!

Aber nicht nur der Wolf bedroht unsere Gnadenhoftiere. Auch der Luchs hat sich längst im Pfälzerwald angesiedelt, wenngleich diese "Wildkatze" nur selten ein Schaf reißt.

Das Ereignis in Bad Wildbad hat uns jetzt endgültig wachgerüttelt. Wir müssen unsere Nutztiere vor diesen Wildtieren schützen. Das sind wir nicht nur unseren Schützlingen schuldig, sondern auch den Menschen, die uns ihre Tiere anvertraut haben.

Unsere vordringlichste Aufgabe muss es nun sein, die Zaunanlage so zu elektrifizieren, dass kein Durchkommen mehr ist. Und das kostet nicht nur Arbeitszeit, sondern auch richtig viel Geld, das wir nicht haben.

Und was heißt das für unsere Spender? Spenden! Denn wir wollen unbedingt vermeiden, dass die nächste Katastrophenmeldung aus Dahn kommt!

 

 

Heute war Gabriel auf dem Hof, um die Klauen unserer Ziegen und Schafe zu schneiden. Gabriel hat fünf Jahre bei Sven gelernt, der noch im letzten Jahr die Klauen unserer Tiere selbst geschnitten hatte.

Wie nicht anders zu erwarten machte Gabriel seine Sache gut und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen.

Am Samstag zuvor hatten wir die Tiere bereits entwurmt, was uns heute viel Zeit ersparte.

Die Wanderer rund um den Gnadenhof bewunderten unsere Fangaktionen und klatschten den Tieren begeistert Beifall, wenn sie uns mal wieder entwischt waren. Insbesondere die Soay-Schafe machten dabei eine imposante Figur, hüpften, sprangen und wichen pfeilschnell unseren Fangversuchen aus. Genützt hat es ihnen letztlich nichts. Auch sie mussten uns schlussendlich ihre Klauen zeigen ...

Schon im letzten Jahr hatten wir beschlossen, unseren Rindern einen neuen Behandlungsstand zu gönnen. Heute traf er endlich ein. Ein mächtiges Teil von 609 kg, welches ein zu behandelnde Rind optimal fixiert und dennoch dabei vollkommen stabil auf dem Boden steht.

Wir danken der Daniel-Theysohn-Stiftung, die uns bei der Beschaffung finanziell unterstützt hat.

 Behandlungsstand
Hildchen, unser "Einhorn", zeigt sich angesichts des Behandlungsstands völlig unbeeindruckt

 

Heute fand die feierliche Übergabe des Benefiz-Erlöses statt: Stolz überreichten der Veranstalter Alfred Keller von "K+S Autoteile und Zubehör" und die Band "The Oh' Jesses" dem Tierschutzverein Wasgau e.V. einen Scheck in Höhe von 1.000 €.

Am 25.03.2018 hatte die Band auf dem Gelände von "K+S Autoteile und Zubehör" ein Benefiz-Konzert zugunsten unseres Tierschutzvereins gegeben. Unterstützt wurden sie von der Tanzgruppe "Wasgau Line Dancer".

Wir danken allen Beteiligten sehr herzlich für dieses großartige Engagement. Der Erlös dieser Veranstaltung gibt uns wieder Spielraum für neue Investitionen zum Wohle unserer Gnadenhoftiere.

Vergessen wollen wir aber nicht den Einsatz der eigenen Vereinsmitglieder, die bei der Organisation der Veranstaltung tatkräftig mitgeholfen haben. Ihnen gebührt gleichfalls Dank und Anerkennung.

Unser Sternchen wollte den Scheck schon an sich nehmen, was wir aber zu verhindern wussten ...

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           Unser Sternchen - an allem interessiert ...

 

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Es wird wohl bis auf Weiteres keine Pferde mehr auf dem Gnadenhof in Dahn geben.

Das vorläufige Aus kristallisierte sich auf dem Helfertreffen am heutigen Samstag.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag darüber beraten, wie und an welcher Stelle des Gnadenhofs wir unseren Pferden ein neues tierschutzgerechtes Heim errichten wollen. Dazu hatten wir einen Gast eingeladen, dessen Passion die Pferdehaltung ist. Von ihm hatten wir uns Anregungen für den Stallneubau erhofft.

Es kam ganz anders.

Obwohl wir die Rückholung der Pferde seit Wochen bespochen hatten und dabei der Eindruck entstand, eine positive Entscheidung sei im Sinne unserer Pferde unvermeidlich und daher einvernehmlich getroffen worden, wurden heute erneut Bedenken laut, die Versorgung der Pferde könne nicht sichergestellt werden. Die vorhanden Kräfte reichten gerade so aus, die bereits jetzt auf dem Gnadenhof lebenden Tiere zu versorgen.

Nun muss man anerkennen, dass diese Feststellung insoweit den Tatsachen entspricht, als uns Personal für die Tierpflege an allen Ecken und Enden fehlt. Unsere Tierpfleger engagieren sich ehrenamtlich und sind allesamt berufstätig. Da bleibt kaum mehr Zeit für die Familie. Diesen bedauerlichen Zustand beklagen wir leider seit unserem Neuanfang am 03.10.2016.

Es bedurfte keiner langen Diskussion bis feststand, dass an eine Rückholung der Pferde auf den Gnadenhof kurz- bis mittelfristig nicht zu denken ist. Ob es jemals noch einmal Pferde auf dem Gnadenhof geben wird, wird die Entwicklung des Hofs in den nächsten Monaten oder gar Jahren zeigen müssen.

Der große Mangel an Hilfskräften auf unserem Gnadenhof zeigt leider Auswirkungen. Nicht ohne Grund nehmen wir keine neuen Tiere mehr auf.

Wenn Sie an einer Mithilfe Interesse haben, dann melden Sie sich bitte bei uns. Die Tiere brauchen auch Ihre Hilfe!

Der schnell einberufene Ältestenrat der Schafe war ausnahmsweise einmal ratlos; in den zweifelnden Gesichtern stand deutlich geschrieben: Was um Gottes Willen ist denn das? Etwa einer von uns?

Im Laufe ihres Lebens auf dem Gnadenhof hatten sie ja schon viele Wesen kommen und gehen sehen, aber das hier ...

Und in der Tat mutet das "Subjekt" etwas seltsam an.

Die Erklärung ist aber simpel: Toni, unsere gute Ziegenseele auf dem Hof, trägt ein Mäntelchen, das Tina und Karin ihm angesichts des plötzlichen Kälteeinbruchs am Samstag schnell noch genäht haben. Er hat wegen seines hohen Alters leider nicht mehr so viel Muskulatur und Fett auf den Rippen wie ein junges Tier.

Toni ist vermutlich unser ältester Ziegenbock auf dem Hof und erfährt von daher auch unsere besondere Zuwendung. Erst vor kurzem hat Toni seinen langjährigen treuen Begleiter Goldie verloren.

Wir wünschen Toni noch ein langes und schönes Leben.

Tonis neues Maentelchen

 

Wer jetzt noch keine Zuwendungsbestätigung für 2017 erhalten hat, sollte sich umgehend unter Angabe seiner vollständigen Adresse an uns wenden.

Beachten Sie bitte, dass für Einzelüberweisungen <= 200,00 € keine Zuwendungsbestätigung erforderlich ist, selbst dann nicht, wenn Sie mehrfach im Jahr diese Summe gespendet haben. Es kommt lediglich auf die Höhe der Einzelüberweisung an, die 200,00 € nicht überschreiten darf. In diesem Fall können Sie die Spende gegenüber Ihrem Finanzamt durch einen einfachen Zahlungsbeleg nachweisen.

Seit 2017 stellen wir die Zuwendungsbestätigungen maschinell aus und versenden diese ggf. elektronisch per E-Mail oder anderen dafür geeigneten Verfahren. Grundlage dafür ist ein Erlass des Bundesministeriums der Finanzen aus dem Jahr 2017 (BMF, Schreiben v. 6.2.2017, IV C 4 – S 2223/0012). Der Verwaltungsanweisung R 10b 1 Abs. 4 EStR folgend, haben wir das Verfahren gegenüber dem Finanzamt Pirmasens angezeigt.

Was die Sicherheit des Verfahrens anbelangt, sind wir weit über die rechtlichen Erfordernisse hinausgegangen. Unsere ausschließlich nur noch maschinell erzeugten Zuwendungsbestätigungen werden von uns qualifiziert elektronisch signiert (QES) und mit einem qualifizierten Zeitstempel versehen. Zudem sind unsere elektronischen Dokumente mit AES-128-Bit verschlüsselt und gegen Manipulationen abgesichert. Wir verwahren die elektronischen Dokumente zehn (10) Jahre auf, um die Authentizität der den Finanzämtern vorgelegten Zuwendungsbestätigungen jederzeit für die Finanzbehörden nachprüfbar zu halten.

Ziegenunterkunft

So sieht sie jetzt in fertigem Zustand aus, unsere neue Ziegenunterkunft.

Wir haben uns wirklich alle Mühe gegeben, den Ziegen ein trockenes, helles und gemütliches Plätzchen zu schaffen.

Dazu war viel Detailarbeit notwendig. Jetzt sind wir ganz glücklich und die Ziegen sind es auch. Das neue Winterquartier hat bei den Ziegen deutlich weniger Haltungsprobleme ausgelöst als der inzwischen abgerissene alte Stall. Dieser war dunkel und roch, nach altem Stall eben, was die Ziegen so gar nicht mochten.

Ziegenunterkunft Seitenansicht

 So sieht das Ganze von der Seite aus.

 

Ziegenunterkunft Rückansicht

Und so von hinten. Man erkennt deutlich den Wasserfang, der das Ansammeln des von den Zeltdächern ablaufenden Regenwassers zwischen den Weidezelten wirksam verhindert. Ebenso erkennt man die Holzverschalung, mit der wir die Weidezelte zum Boden hin zusätzlich abgedichtet haben.

Nächstes Ziel, das wir in Angriff nehmen wollen: Wir beabsichtigen, einen zusätzlichen Winterauslauf für die Ziegen auf dem freien Gelände hinter den Weidezelten zu schaffen. Dort soll es dann auch Klettermöglichkeiten geben. Den seitlichen Auslauf haben wir bei der bereits errichteten Umzäunung schon mit eingeplant.

An dieser Stelle nochmals einen ganz herzlichen Dank an die Daniel-Theysohn-Stiftung aus Ludwigswinkel, die uns den Großteil der Ziegennotunterkunft gesponsert hat.

 

Vor ein paar Wochen sind fünf starke Männer der Kichbergwerkstatt (www.kirchbergwerkstatt.de) angerückt und haben uns kurzerhand das Fundament für unsere Ziegen-Notunterkunft erstellt. Da war zunächst Erdaushub zu bewältigen, dann musste Schotter aufgebracht werden. Zweimal rückten die tapferen Schneiderlein für jeweils rund vier Stunden an, dann war die Arbeit erledigt. Das war eine stolze Leistung, denn wir hatten für den Fall, dass wir selbst hätten Hand anlegen müssen, mehrere Mann/Frau-Tage einkalkuliert.
 
Wie schon berichtet war das die Grundlage dafür, dass es den Ziegen jetzt in den neuen Unterkünften ersichtlich gut geht.
Ganz herzlichen Dank an das Kirchbergwerkstatt-Team, insbesondere an Herrn Löwe, der das Ganze organisiert hat. Ihr dürft gerne wiederkommen!
 
 
 
Hier ein Auszug aus den Internetseiten der Kirchbergwerkstatt:
 
"Kirchbergwerkstatt - wer wir sind und was wir wollen:
Die Kirchbergwerkstatt ist eine gemeinnützige Einrichtung für Arbeit und Qualifizierung unter der Trägerschaft des Pfälzischen Vereins für soziale Rechtspflege Zweibrücken e.V. Der Verein fördert mit Schwerpunkt im Bereich des Landgerichts Zweibrücken die Eingliederung straffällig gewordener Menschen und betreibt gleichzeitig Kriminalitätsprophylaxe, indem er versucht dazu beizutragen und Verhältnisse zu schaffen, in denen die Entstehung von Kriminalität verhindert oder die Folgen von Kriminalität ausgeglichen werden. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind ein wesentlicher Bestandteil des satzungsgemäßen Maßnahmenkatalogs zur Verwirklichung des Vereinszwecks, da durch sie die berufliche und gesellschaftliche Wiedereingliederung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefördert wird. Durch die gleichzeitige Stärkung der Persönlichkeit und des sozialen Wertebewußtseins sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung befähigt werden. Der Verein ist Mitglied im Pfälzischen Verband für soziale Rechtspflege e.V. und im Deutschen paritätischen Wohlfahrtsverband."
 

Heute wurde es turbulent auf dem Hof. Sven hatte sich zur Klauenpflege angesagt. Bevor er eintraf, mussten wir alle Schafe und Ziegen einsperren, damit Sven sich nicht auch noch mit dem Einfangen der Tiere aufhalten musste. Das alles geschah unter erschwerten Bedingungen, denn unser "Hüter des Hofes" Michael war diesmal nicht dabei. Dennoch haben wir uns tapfer geschlagen. Ganz lieben Dank an Inge, Franzi, Birgit, Ullrich, Paul und Rainer, die mitgeholfen haben. Und natürlich geht ein großer Dank auch an Sven, den Schäfer, ohne den wir auf weiter Flur verloren gewesen wären.

Das Einpferchen der Schafe und Ziegen mutet dem Unerfahrenen wohl einfacher an, als es in Wirklichkeit ist. Es bedarf großer Phantasie und einiger Tricks, um die Tiere dorthin zu bringen, wo man sie inhaben will.

Zunächst war vorgesehen, Sven im Rinderzelt arbeiten zu lassen und die Tiere in das benachbarte große Nebenzelt einzusperren. Michael hatte in der Woche dankenswerterweise schon die Umzäunung für die Notunterkunft unserer Ziegen fertiggestellt und bereits in alle vier Zelte Stroh eingebracht. Da lag es nahe, schnell noch den Rindermulch auf die Lauffläche aufzubringen, bevor Sven eintreffen würde. Gesagt, getan, wir haben heftig geschwitzt, aber wir haben es tatsächlich hinbekommen: Eine hohe Schicht Rindenmulch war zeitig auf die Paddockplatten vor den Zelten aufgebracht. Obwohl noch etwas Feinschliff an den Zelten erforderlich ist, stand dem Umzug der Ziegen in ihr neues Heim nun nichts mehr im Weg. Was lag also näher, die Ziegen in die neue Behausung zu locken und die Klauen dann gleich dort zu schneiden.

Genau so haben wir es dann auch gemacht, und es sollte sich als eine gute Idee herausstellen. Jeweils eine kleine Gruppe von Ziegen wurde in eines der neuen Zelte eingesperrt und dann dort auch gleich behandelt. Der entscheidende Vorteil an diesem Vorgehen war, dass die Ziegen mit ihren geschnittenen Klauen anschließend nicht mehr durch Matsch und Dreck mussten, sondern gleich vor Ort auf dem sauberen Stroh und Rindermulch verbleiben konnten.

Und das taten sie gerne. Man merkte den Ziegen deutlich an, dass sie mit ihrem neuen Zuhause sehr zufrieden waren. Es gab kein großes Gemeckere und man ließ sich das von uns eingebrachte gut riechende Heu genüsslich schmecken. Und auch die Schafe waren voller Freude - endlich waren sie das Gemeckere los. Und was noch viel besser ist - jetzt haben sie das große Weidezelt ganz für sich.

Ein rundum gelungener Tag, alle waren zufrieden.

 

Die Weidezelte für die Notunterkunft unserer Ziegen sind jetzt fast fertiggestellt. Der Aufbau dauert nun allerdings schon viel länger, als wir zunächst dachten. An zwei Zelten fehlen noch die Abdichtungen zwischen Zeltwand und Boden, für die wir noch gut erhaltene Bretter des alten Stalls verwenden.

Danach kommt eine dicke Schicht Stroh auf die in den Zelten liegenden Paddockplatten, die Paddockplatten vor den Zelten werden dagegen großzügig mit Rindenmulch bedeckt.

Schlußendlich muss auch die Umzäunung, die den Freilauf der Tiere umgibt, noch fertiggestellt und stabilisiert werden, damit sie dem Ansturm der Ziegen auch gewachsen ist.

In spätestens zwei Wochen muss das alles fertig sein und die Ziegen ihr neues Zuhause bezogen haben.

Der Winter soll hart werden ...

Am Samstag haben wir mit vereinten Kräften unsere Arbeit an der Ziegen-Notunterkunft fortgesetzt.

Trotz des miserablen Wetters am Vormittag und der schlechten Wetterprognose trauten wir uns auf den Gnadenhof. Unser Mut wurde vom Wettergott belohnt: Es regnete nicht nur nicht, nein, es gab über Stunden sogar blauen Himmel. Das hatten wir so nun gar nicht erwartet!

Da wir aus den Fehlern beim Weidezeltaufbau in der Vorwoche gelernt hatten, ging uns nun der Aufbau der restlichen Zelte zügig von der Hand. Gerade hatten wir eine der Zeltplanen aufgezogen, da kam eine Windböe und holte die noch unbefestigte Plane mit brachialer Gewalt wieder runter. Na prima! Lakonische Bemerkung von Bernhard: Mit Wind fahren auch Segelschiffe auf unseren Ozeanen um die Welt. Wie recht er da hat!

Unsere beiden Turteltäubchen Toni und Goldie hatten uns unterdessen interessiert bei der Arbeit zugeschaut. Kaum hatten wir ihnen den Rücken zugekehrt, drangen die beiden in eines der mittleren Zelte ein und besetzten es kurzerhand. Recht haben sie ja, die beiden - der Wohnraum ist knapp und um die schönste Wohnung zu erhalten, muss man sich eben behaupten ...

Als dann gegen 16:30 Uhr der lang angekündigte und von uns auch befürchtete heftige Nachmittagsregen einsetzte, waren wir mit dem Aufbau leider immer noch nicht ganz fertig. Bei einem der Zelte stand nur das Gerüst, die Planen hätten  noch aufgezogen werden müssen. Die anwesenden Mitglieder vertagten sich dann aber kurzerhand auf den nächsten Tag, um am heiligen Sonntag dann auch noch das letzte der vier Weidezelte fertigzustellen.

Jetzt braucht es nur noch die Umzäunung um die Lauffläche, dann ist die Notunterkunft für unsere Ziegen fertig. Wir werden auch diese Aufgabe hoffentlich bald abgeschlossen haben.

Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben. Das war ein super Einsatz von Euch!

 

Sechs lange Wochen hatten wir auf die Weidezelte warten müssen und waren in dieser Zeit in tiefer Sorge um unsere Ziegen, die seit dem Abriss des alten Stalls kein Dach mehr über dem Kopf haben. Das Herbstwetter droht schon seit vielen Wochen, zunehmend feuchter und kälter zu werden. Einer solchen feuchtkalten Witterung auf Dauer schutzlos ausgesetzt, hätten die Ziegen alsbald gesundheitliche Probleme zu erwarten.

Das konnten unsere Mitglieder nicht zulassen und haben die Ärmel hochgekrempelt. Von den Aktiven erschienen auf dem Hof: Tina, Willi, Karin, Ullrich, Bernhard, Michael, Birgit und Rainer, um tatkräftig mit anzupacken. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten! Gut, dass der Verein wieder über verlässliche aktive Mitglieder verfügt, die auch gerne kommen.

Es war ein schwieriger Start, denn trotz Aufstellanleitung war uns nicht sofort klar, wie das Gestänge richtig zusammengesetzt werden muss. Aus seinen vielen Einzelteilen aufgebaut hatte so ein Weidezelt von uns bisher noch keiner.

Im ersten Überschwung wollten wir gleich zwei Zelte aufbauen, kamen aber schnell an unsere Grenzen und konzentrierten uns dann auf ein Zelt, um daran zu lernen, wie die Teile denn nun alle zusammenpassen. Daran haben wir tatsächlich mehrere Stunden herumgebastelt, so dass wir schlussendlich bei Einbruch der Dunkelheit gerade mal ein Weidezelt als Grundgerüst stehen hatten. Damit war aber das Wichtigste erreicht: Wir hatten verstanden, wie wir bei der Montage vorgehen müssen. Vermutlich werden wir die restlichen Zelte dann im nächsten Anlauf fertigstellen können.

Zum Ausgleich für die ganze Mühe hatten einige Aktive wieder Kaffee, Kuchen und Brötchen mitgebracht, Leckereien, die wir dann genüsslich verspeist haben. Es war eine sehr harmonische Stimmung unter den Aktiven, was zeigt, dass wir immer weiter zusammenwachsen. Das war nach dem Neubeginn im letzten Jahr neben dem Tierwohl eines unserer wichtigsten Ziele.

Externe Helfer sind jederzeit herzlich willkommen. Einfach anrufen oder eine E-Mail schreiben, wir freuen uns über jeden Kontakt.

 

Die Daniel-Theysohn-Stiftung mit Sitz in Ludwigswinkel hat auf ihrer Vorstandssitzung in dieser Woche die volle Finanzierung der Notunterkunft für unsere Ziegen beschlossen. Wir danken dem Vorsitzenden Herrn Gerhard Andreas und den Damen und Herren des Vorstands für diese großzügige Hilfestellung zum Wohle unserer Tiere.

Namentlich erwähnen möchten wir auch Frau Birgit Grohmann, Mitglied des Vorstands der Stiftung und 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins Pirmasens, die sich in besonderer Weise für uns eingesetz hat.

Letztlich verdanken wir das alles aber Ruth Theysohn (1913 - 1997), Ehefrau von Daniel Theysohn, die bei Stiftungsgründung gesagt haben soll: "Vergesst mir die Tiere nicht"!

Dank der Daniel-Theysohn-Stiftung können wir nun die für den kommenden Winter dringend erforderliche Notunterkunft für unsere Ziegen realisieren.

Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gang, da sich der Winter unaufhörlich nähert.

Heute hatten wir einen Großeinsatz auf dem Gnadenhof. Immerhin waren zehn Helfer, zwei Kinder und drei Hunde dem Aufruf zur Mithilfe gefolgt. Das war schön, da war richtig was los. Durch das Zusammenwirken aller ging die Arbeit gut von der Hand. Das Fundament für die Paddockplatten wurde bereitet und die uns vorzeitig angelieferten Paddockplatten, danke Frau Grieser, konnten bereits vollständig verlegt werden. Besser konnte das gar nicht für uns laufen. Jetzt warten wir noch auf das Eintreffen der Weidezelte, damit wir auch diese noch aufbauen können. Dann ist das Bett für die Ziegen bereitet, der Winter kann kommen.

Nach getaner Arbeit haben wir uns trotz der bereits spürbaren Kälte auf dem Hof bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen zusammengesetzt. Speis und Trank wurde von einigen Mitgliedern zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür.

Es war ein rundum gelungener Einsatz, der allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Und die Tiere hat es gefreut, weil mal wieder was los war auf unserem Gnadenhof.

Am 15. und 16.09.2017 fand im SBK-Markt in Dahn eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten unseres Gnadenhofs statt. Wir begleiteten die Aktion am Samstag, den 16. wie bereits berichtet mit einem Informationsstand.

Frau Schmitt, die Marktleiterin, und ihre Azubis haben insgesamt 400 Euro durch den Verkauf von Smoothies erzielt und uns den Erlös heute überreicht. Wir und vor allem die Tiere bedanken uns herzlich bei Frau Schmitt und ihrem Team für das tolle Engagement.

Auf dem Smoothie-Tisch im Eingangsbereich des Marktes war eine Spendendose deponiert, die zusätzliche 104,41 Euro einbrachte.

Eine weitere an unserem Informationsstand platzierte Spendendose enthielt noch einmal 134,40 Euro.

Wir können sehr zufrieden sein, denn das Engagement aller Beteiligten hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und natürlich auch an die Dahner Bevölkerung, die "ihren" Gnadenhof nicht vergessen hat.

Der SBK-Markt Dahn hatte am Freitag, den 15.09.2017 und am Samstag, den 16.09.2017 Smoothies ("Vitaminbomben") durch seine Azubis zubreiten lassen und seinen Kunden in Höhe des Markteingangs zum Kauf angeboten. Der Erlös soll unserem Gnadenhof in Dahn zugutekommen.

Wir bedanken uns sehr herzlich für diese wohlwollende Aktion des SBK-Markts Dahn und danken selbstverständlich auch den Azubis für ihre große Mühe, die sie sich erkennbar gegebene haben.

Am Samstag haben wir diese Benefiz-Aktion mit einem Info-Stand begleitet. Das Interesse war sehr groß und zeigt, wie sehr sich die Dahner ihrem Gnadenhof verbunden fühlen.

Das freut uns natürlich sehr und motiviert uns, die schwere Aufgabe anzugehen, unseren Tieren nach dem kürzlich erfolgten Abriss des alten Stalls im nächsten Jahr wieder ein Dach über dem Kopf zu errichten.

... um es mit den legendären Worten von Giovanni Trapattoni zu sagen, die er auf seiner legendären Pressekonferenz von 1998 zum Besten gab. Und - der Platz unseres ehemaligen alten Stalls ist nun „wie eine Flasche leer‟ ...

Wir haben es also endlich geschafft! Der alte Stall ist nun vollständig abgerissen. Die zeitlich begrenzte Genehmigung dieses Provisoriums war bereits Ende 2014 abgelaufen. Sowieso war die Statik des alten Stalls wegen des nach und nach recht willkürlich erweiterten Eigenbaus schon immer suspekt.

Jetzt geht es darum, einen neuen Stall zu planen, der den Bedürfnissen einer art- und tierschutzgerechten Unterbringung der Tiere auch tatsächlich gerecht wird. Die Vorbereitungen zum Stallneubau laufen bereits auf Hochtouren. Der Baubeginn kann allerdings frühestens im Frühjahr 2018 erfolgen. Bis dahin müssen die Ziegen, welche besonders empfindlich auf Nässe und Kälte reagieren, provisorisch untergebracht werden, da sie sonst in der kalten Jahreszeit gesundheitliche Probleme entwickeln.

Dies soll in vier winterfesten Weidezelten (3,6 x 4 m) geschehen, die uns die Daniel-Theysohn-Stiftung noch vor dem kommenden Winter spenden will. Der Stiftungsvorstand hat bei seinem Gnadenhofbesuch am 11.09.2017 die akute Notlage unserer Ziegen erkannt und will unbürokratisch helfen. Wir danken dem Vorstand der Daniel-Theysohn-Stiftung ausdrücklich für dessen wohlwollende Unterstützung, die zur rechten Zeit kommt.

Angeblich soll so eine Bremsenfalle ja tatsächlich wirken. Im Umkreis von 5.000 bis 10.000 qm soll sie die quälenden Bremsen deutlich reduzieren.

Wir wollten es wissen und haben unseren Tieren eine solche Bremsenfalle zur Verfügung gestellt.

Nach den Aussagen der Hersteller, aber interessanterweise auch vieler Nutzer, sollen sich die Tiere bei hohem Aufkommen der Quälgeister in der Nähe der Bremsenfalle aufhalten, um von deren Wirkung - übrigens ohne chemische Wirkstoffe - zu profitieren.

Gut - am Tag des Fotos war es bewölkt und das Bremsenaufkommen eher gering. Daher drängten sich die Tiere nicht gerade um die Bremsenfalle.

Oder haben es die Tiere noch gar nicht mitbekommen, was ihnen da an Gutem widerfährt?

Wir werden den weiteren Verlauf beobachten und berichten zu gegebener Zeit über das Ergebnis des "Experiments".

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