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Von Karfreitag auf Samstag ist unsere Meggi für immer von uns gegangen. Seit etwa zwei Jahren schwächelte sie zunehmend, obwohl wir dafür Sorge trugen, dass sie genügend zu Fressen bekam. Im Jahr 2020 war sie an der Universitäts-Veterinärklinik in Gießen an einem Leistenbruch erfolgreich operiert worden. Seitdem weitgehend gesund entwickelte sie aber zunehmend eine Hüftarthrose. Wegen dieser wurde sie immer häufiger von ihren Artgenossen attackiert, was uns veranlasste, sie von den übrigen Ziegen zu trennen und bei den Schafen unterzubringen. Wenn es ihr gut ging, wusste sie ihren Vorteil - das Gehörn - zum Nachteil der Schafe zu nutzen. Schlussendlich waren die Schafe und Meggi aber ein eingespieltes Team und vertrugen sich bestens. In der letzten Nacht beobachteten wir zufällig über die Überwachungskamera, dass Meggi vor einem der Weidezelte lag und merkwürdige Kopfverrenkungen machte. Das war sehr ungewöhnlich und veranlasste uns, sofort nach ihr zu sehen. Wir fanden Meggi festliegend vor. Der noch in der Nacht herbeigerufene Tierarzt konnte die bedauernswerte Meggi leider nur noch erlösen. Obwohl das der Gang der Dinge ist und irgendwann zu erwarten war, waren wir wie immer bei dem Verlust eines Tieres sehr traurig. Wir wünschen dir von Herzen eine gute letzte Reise, liebe Meggi. Du hinterlässt eine große Lücke. |
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